Über mich

Meine Profession

Ich bin Dipl. Sozialpädagogin, systemische Therapeutin, Supervisorin, Coach und Yogalehrerin.

Seit über 25 Jahren arbeite ich in unterschiedlichen Feldern der Sozialen Arbeit, insbesondere in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Erwachsenenbildung und in der Begleitung von Menschen in beruflichen Entwicklungsprozessen. Seit mehr als elf Jahren begleite ich zudem Fachkräfte, Teams, Leitungen und Organisationen in Supervision, Coaching und Teamentwicklung.

Schon früh in meinem beruflichen Weg habe ich mich systemisch weitergebildet und über viele Jahre auch Leitungsverantwortung in der Jugendhilfe übernommen, unter anderem in der Leitung einer therapeutischen Wohngruppe. Die Verbindung von fachlicher Arbeit, Führung, Teamprozessen und systemischer Perspektive prägt meine heutige Arbeit in Supervision, Coaching und Therapie.

Mein Weg und meine Erfahrung

Mein beruflicher Weg hat mich durch viele unterschiedliche Arbeitsfelder geführt. Ich habe in verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet und als systemische Therapeutin in einer Kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis Menschen therapeutisch begleitet und diagnostische Prozesse mitgestaltet. Über mehrere Jahre war ich als Lehrbeauftragte an einer Hochschule in Hannover tätig und begleitete Sozialpädagog*innen im Anerkennungsjahr. Im Mittelpunkt standen dabei der Transfer zwischen Theorie und Praxis, die Reflexion des eigenen beruflichen Handelns sowie die Entwicklung einer professionellen Haltung und Identität. Die Reflexion der eigenen Arbeit, die Entwicklung einer professionellen Haltung und das Entdecken der eigenen Ressourcen haben mich dabei immer begleitet.

Diese vielfältigen Erfahrungen prägen heute meine Arbeit. Sie ermöglichen mir, Menschen, Teams und Organisationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und auch komplexe Situationen gemeinsam zu sortieren. Der systemische Blick hilft mir dabei, Zusammenhänge wahrzunehmen, Ressourcen zu entdecken und neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Dabei arbeite ich gerne mit Methoden, die Perspektivwechsel ermöglichen und neue Sichtweisen erfahrbar machen. Visualisierung, das Einnehmen einer Metaebene oder systemische Aufstellungsarbeit können dabei helfen, Abstand zu gewinnen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und neue Handlungsspielräume zu entdecken. Entscheidend ist für mich jedoch nicht die Methode selbst, sondern das, was dadurch in Bewegung kommen darf.

Bewegung und Veränderung

Bewegung findet immer und überall statt – und mit ihr auch Veränderung.

Eine besondere Bedeutung hat für mich dabei der Körper. Yoga, Bewegung, Atem und Tanz begleiten mich seit vielen Jahren und sind zu einem wichtigen Teil meiner eigenen Entwicklung und meiner Arbeit geworden. Sie ermöglichen eine Verbindung von Körper, Geist und Seele und schaffen einen Zugang zu dem, was manchmal noch keine Worte hat.

Wenn wir Bewegung im Körper wahrnehmen und bewusster werden für das, was gerade geschieht, kann Achtsamkeit entstehen und ein Ankommen im Moment. Die Verbindung mit dem Körper kann Selbstwahrnehmung, Selbstregulation und den Zugang zu den eigenen Ressourcen stärken.

Für mich gehören deshalb fachliche Reflexion, systemisches Denken, therapeutische Erfahrung und körperorientierte Wahrnehmung zusammen. Je nach Mensch, Situation und Anliegen kann der Zugang ein anderer sein.

Meine Haltung

Dabei geht es mir nicht darum, Menschen zu sagen, wie sie sein oder welchen Weg sie gehen sollen. Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen sich selbst und ihre Situation aus neuen Perspektiven betrachten, eigene Antworten finden und ihre Möglichkeiten entfalten können.

Gemeinsam den positiven Blick zu öffnen, Stärken und Fähigkeiten wachsen zu sehen und zu erleben, wie Menschen beginnen zu leuchten – das ist für mich eines der größten Geschenke meiner Arbeit.